Der Greifenweg – zwischen Bodden, Geschichte und Weite
Weite Landschaften. Alte Kirchen. Stille Wege.
Der Greifenweg verbindet die besondere Natur Vorpommerns mit einer jahrhundertealten Pilgertradition. Wer hier unterwegs ist, erlebt nicht nur abwechslungsreiche Wanderwege, sondern auch Orte mit Geschichte und eine Landschaft, die Raum zum Durchatmen schafft.
Die erste Etappe führt von Bodstedt nach Barth. Auf rund 12 Kilometern begleiten weite Boddenlandschaften, Felder und kleine Wege den Weg zur historischen Vineta-Stadt. Ausgangspunkt ist die St.-Ewald-Kirche in Bodstedt – bereits im 15. Jahrhundert ein bedeutender Wallfahrtsort.
Von Barth geht es weiter nach Kenz. Die rund sechs Kilometer lange Strecke eignet sich ideal für eine entspannte Tageswanderung. Ziel ist die Marienkirche in Kenz, einer der wichtigsten historischen Wallfahrtsorte Vorpommerns. An der historischen Schwengelpumpe können Wanderer ihre Trinkflaschen mit frischem Brunnen-Wasser füllen.


Die Etappe von Kenz nach Starkow führt ca. 7,5km durch stille Landschaften und kleine Dörfer. Hier rückt das bewusste Gehen in den Mittelpunkt. Die Natur bestimmt den Rhythmus, der Alltag tritt Schritt für Schritt in den Hintergrund.



Wer weiter bis Richtenberg wandert, erlebt auf rund 16 Kilometern die ganze Weite Vorpommerns. Teile des Greifenwegs verlaufen auf historischen Pilgerwegen und sind heute hervorragend als Wander- und Radwege ausgebaut. Dadurch eignen sich auch einzelne Etappen ideal für einen Tagesausflug.
Der Greifenweg ist mehr als ein Wanderweg. Er verbindet Natur, Geschichte und die wohltuende Ruhe einer Landschaft, die entschleunigt. Jeder Abschnitt lädt dazu ein, den Blick schweifen zu lassen, neue Perspektiven zu entdecken und einfach unterwegs zu sein.
Hier zählt nicht das Ziel, sondern der Moment unterwegs.




